Training

Meine Trainingsschwerpunkte:

  • Ein echtes Team werden
  • Konflikte kreativ lösen
  • Visionen, Ziele und Entscheidungen
  • Stressmanagement – Burnout Prophylaxe
  • Die mentale Seite des Erfolges
  • Veränderung und Visionen
  • Mentoring
  • Wertebasiertes Coaching, Team- und Organisationsentwicklung nach Hall-Tonna

 

Training ist ein planmäßiger Prozess zur Optimierung und Stabilisierung der individuellen und gemeinschaftlichen Leistungsfähigkeit. Es beinhaltet das Erlernen, Erproben und Erfahren verschiedener Handlungsabläufe und Verhaltensoptionen, sowie die Auseinandersetzung mit relevanten Theorien und Modellen.
Die Sicherung des Transfers der Lernergebnisse in die Praxis hat einen besonderen Stellenwert.
Wichtige Methoden und Arbeitsprinzipien der trainingsorientierten Lernarbeit sind:

Die Arbeitsgruppe
Im Seminar gebildete Kleingruppen mit dem Zweck in einer arbeitsfähigen Gruppengröße - meist zwischen drei und sieben Personen - bestimmte Aufgabenstellungen themenzentriert zu bearbeiten oder Erfahrungen in Form von Übungen zu sammeln.
 
Brainstorming
Ist  eine Kreativmethode, mit der in einer (Klein-)Gruppe rasch eine Vielzahl von Ideen zu einem bestimmten Thema bzw. einer bestimmten Frage generiert werden können. Diese Methode ist an einige Bedingungen geknüpft:

  • Jede Idee hat ihre Berechtigung (jede(r) soll spontan das nennen, was ihm/ihr zu dieser Fragestellung durch den Sinn geht)
  • Quantität geht vor Qualität
  • Bewertungen und Kritik sind verboten
  • Nach der "Sturmphase" kann zugeordnet, sortiert, entschieden, ... werden.

 

Entwicklungs- und Ressourcenorientierung
Die von uns angebotenen Lernformen haben nicht etwa zum Ziel, möglichst viele Schwächen und Defizite aufzuzeigen oder gar Personen in der Gruppe "aufzumachen". Unser Lernprinzip ist es, bei vorhandenen Erfahrungen und Fähigkeiten anzusetzen, und diese zu nutzen  im Sinne individueller Ziel- und Entwicklungsvorstellungen. Dieses Verständnis basiert auf folgenden Prämissen:

  • Jedes System (psychisches, soziales) hat jene Ressourcen, die es für die Entwicklung   braucht; es geht ("nur") darum zu lernen, diese Ressourcen zu nutzen.
  • Jeder (!) Mensch lernt.
  • Respekt vor der Einmaligkeit der Person.
  • Jedes Verhalten ist sinnvoll in einem bestimmten Kontext (Rahmen) und eine Veränderung ist nur in Hinblick auf ein bestimmtes Ziel bewertbar.

 

Feedback (Rückmeldung, Rückkopplung)
Auch "Blitzlicht" (siehe oben) ist eine Form des (Kurz-)Feedbacks. Generell ist Feedback eine Rückmeldung, in der eine Person bzw. mehrere Personen einer anderen bzw. anderen Personen mitteilt, wie sie/er bestimmte Aussagen, Verhaltensweisen etc. erlebt hat/haben. Feedback kann helfen, Meinungen/Sichtweisen  oder Beziehungen zu klären und beitragen, ein klareres Bild voneinander zu bekommen. Es kann auch ein Betrag zu einer (offenen) Konfliktbearbeitung /-lösung sein.

Metaplan
Ist eine Moderationstechnik mit Kärtchen, mit der rasch und übersichtlich Themen, Tagesordnungen etc. erhoben und überblicksmässig dargestellt werden können. Jede/r TeilnehmerIn erhält Kärtchen und schreibt brainstormingartig  Ideen und Fragestellungen auf, die ihn/sie im Rahmen einer bestimmten Aufgabenstellung beschäftigen. Die Kärtchen werden auf Pin-Wand nach Themenschwerpunkten geclustert und Unklarheiten und Widersprüche für andere geklärt. Weiters können die einzelnen Themenschwerpunkte nach Gruppenprioritäten gepunktet und entsprechend mit Zeitanteilen für die Bearbeitung versehen werden.
Reflexion, reflexives (reflektierendes) Lernen
Wir gehen davon aus, dass nicht die (oberflächliche) Vermittlung von Wissen lern- bzw. entwicklungsrelevant/-wirksam ist, sondern erst die intensive und bewusst reflektierende Auseinandersetzung mit Lerninhalten auf der Ebene der eigenen Betroffenheit. In diesem Sinne geht es immer wieder um die Frage, inwieweit bestimmte Inhalte und Aufgabenstellung in einen individuell-persönlich relevanten Bezug gebracht werden können.

Rollenspiel
Aufgrund einer definierten Situation werden von verschiedenen TeilnehmerInnen Rollen übernommen und im Spiel vertreten. Dabei kommt es nicht auf die Darstellung der eigenen, sondern derjenigen Standpunkte an, die bei den jeweiligen verkörperten Figuren vermutet werden. Ziel des Rollenspiels ist die (vorübergehende) Identifikation mit einer Rolle, um Positionen zu verstehen, die von anderen vertreten werden.

Systemische Orientierung
Systemisches Denken und Handeln basiert auf Grundannahmen (Paradigmen), deren ausführliche Darstellung hier den Rahmen sprengen würde. Einige Aspekte davon seien hier schlagwortartig aufgelistet. Systemisches Denken und Handeln heißt vor allem beachten von

  • Kreis - netzförmigen Wechselbeziehungen  (System-Wirkungen) anstatt linearer Ursache-Wirkungs-Kette;
  • Beziehungen (Muster, Regeln, Strukturen) anstatt individuelle Eigenschaften;
  • konstruierten, abgesprochenen Wirklichkeiten / "Wahrheiten" / Weltbildern anstatt fixierten "objektive" Wirklichkeiten / Wahrheiten / Weltbildern;
  • Schaffen brauchbarer Wirklichkeiten anstatt Festhalten an quasi objektiven Wahrheiten
  • Wahrscheinlichkeiten und Hypothesen anstatt "Absolutheiten"; - aneinanderkoppeln von Interaktionen (konsensuelles Planen) anstatt "instruktiver Interaktionen";
  • Ressourcen-, Ziel- und Lösungsorientiertheit statt Problembezogenheit und "Ur"-sachen- bzw. Schuldsuche;
  • Co-Evolution anstatt "Machertum", "Beherrschen", "Gewinnen oder Verlieren";
  • Offenheit in den Interventionen anstatt Taktieren und Manipulieren.

 

Triade
Ist eine besondere Form der Kleingruppenarbeit (3 Personen). Charakteristisch in der Triade ist, dass immer (nur) zwei im Dialog sind, und die dritte Person stets BeobachterIn. Die Rolle des Beobachters mag einem ständigen Wechsel unterliegen, etwa in der unstrukturierten Triadenarbeit, oder aber ganz bewusst als Rolle inszeniert werden, um an die beiden DialogpartnerInnen Rückmeldungen Beobachtungen und Wahrnehmungen in der Interaktion aus der Sicht des Dritten zu geben.

Wetterbericht
Eine gelegentlich durchgeführte "Morgen-Gesprächsrunde" im Plenum, bietet die Möglichkeit, persönliche Stimmungen / Befindlichkeiten und Eindrücke über das Seminargeschehen zum Ausdruck zu bringen. Dies ist gleichzeitig eine Form des Feedbacks, die es der Seminarleitung ermöglicht, gewünschte Änderungen in Prozess oder Inhalt des Seminars wahrzunehmen.


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